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Los geht's

Ist Inklusion im Sport illusorisch?!?

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Sport verbindet.

Sport integriert.

Sport ist wettbewerbsorientiert.

Sport bietet sich deshalb an für gemeinsames Bewegen zwischen eingeschränkten und nicht eingeschränkten Menschen.

Oder eben doch nicht, weil Punkte oder Tore über Sieg und Niederlage entscheiden?















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Mittendrin der Gefoulte: Michel Reuter.

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Der 24jährige wird als geistig Behinderter angesehen, und entwickelt mit Hilfe des Fußballs eine berufliche Perspektive.

In seiner deutschlandweit einmaligen Ausbildung soll er unter professionellen Bedingungen den Fußballsport zu seinem Beruf machen. Michel Reuter wird dabei zum Sportassistenten ausgebildet. Zum Beispiel um später als Übungsleiter in Schulen oder als Co-Trainer im Amateurfußball zu arbeiten.

Über den Fußball sollen die Kicker mit Handicap auch Disziplin und Pünktlichkeit vermittelt bekommen, soziale Kompetenz und Selbständigkeit erlernen. Ihre Ausbildung absolvieren sie vor den Toren Kölns im Fußballleistungszentrum der Gold-Krämer-Stiftung.

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Für ein TV-Portrait begleitete ich Michel Reuter im Rahmen seiner Ausbildung im Jahr 2015.

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Bei geistig eingeschränkten Sportlern funktioniert Inklusion also gut - wenn das sportliche Niveau der Leistungsfähigkeit entspricht.

Doch wie sieht es bei körperlich eingeschränkten Menschen aus, die sich sportlich in einem Regel-Verein bewegen wollen?

Seit Deutschland 2009 die UN-Menschenrechtskonvention unterschrieben hat, kann jeder Eingeschränkte zwischen Behinderten- oder Regelsportverein wählen. Und das obwohl bisher hierzulande der Behinderten-Sportverband die Beeinträchtigten, und der DOSB alle anderen Sportler betreut.

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Eingeschränkte und Nicht-Eingeschränkte Kinder spielen zusammen Fußball.

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Sv oppum
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Der SV Oppum aus Krefeld ist ein solcher Regelsportverein, der sich
der UN-Menschenrechtskonvention und damit der Inklusion verschrieben hat. 20 Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren spielen in einer Mannschaft gemeinsam Fußball – egal ob mit körperlicher, geistiger, oder eben ohne Behinderung. Auf den ersten Blick funktioniert das hier.

Sv oppum
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Mein TV-Beitrag aus 2015, der die Hürden für Inklusion im Sport deutlich macht.

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Inklusion im Sport umzusetzen, bleibt trotz der UN-Menschenrechtskonvention weiter eine große Herausforderung.

Auch wenn der Sport mit seiner sozialen Kompetenz dafür bestens geeignet ist, verhindert der Wettbewerbscharakter echte Inklusion.

Erst wenn dieses System mit Punkten, Toren, Ranglisten oder Tabellen überwindet wird, kann Inklusion vollständig gelingen.

Bis dahin bleibt sie illusorisch.

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